Mein Weg zur Zucht

Bevor ich mit der Zucht begann, hatten wir bereits einen Sheltie. Jgor war ein sable Rüde. Er war unser ganzer Stolz.

Da er als Zuchtrüde gekört war, auf Wunsch des Sheltie Clubs, haben wir uns nach 3 Jahren entschieden, uns auf die Suche nach einer Hündin zu machen.

 

Damals hatte ich eine gute Kollegin und ihr Mann, der mir alles über eine gute Zucht beigebracht haben. Ich durfte eine ganze Zuchtsaison bei den beiden lernen. Obwohl sie keine Shelties züchteten, sonder zwei ganz andere Rassen, hatte ich sehr gute Lehrer, die mir zeigten was es heisst verantwortungsvoll zu züchten.

Ich lernte Stammbäume zu shreiben, damit ich den richtigen Rüden für meine Hündin suchen konnte. Ich lernte, wie ich eine gute Hündin für meine Stammhündin bekommen kann. Vorauf ich achten musste.Wie gehe ich mit den Welpen um. Die Geburt. Da hatte ich sehr lange Hilfe von meiner Kollegin. Ich konnte sie nur rufen, sie kam zu mir nach Hause, um bei den ersten Geburten mit dabei zu sein. Das gab mir Sicherheit. Ich hatte das Glück, von der Züchterin von Jgor, sie war eine Altzüchterin, viele gute Tipps zu bekommen für die Zucht. Vor allem dann, wenn ein Welpeli nicht trinken wollte.  Sie sagte mir, was ich machen konnte, damit das kleine Geschöpf auch gut lernte zu trinken. Wo ich es ansetzen musste. Oft hatten die Hündinnen so pralle Milchbeutel, dass die Welpen gar nicht hoch kamen an die Zizen. So wusste ich dann was ich machen konnte, wenn ein Welpe zu schwach war, um so hoch zu krakseln. Alles wertvolle Menschen, die mir zu einer sehr guten Zucht verhalfen.

 

1994 haben wir dann den Züchter unserer Jenny gefunden. Auch die Mami unserer zukünftigen Jenny haben wir gesehen. Es war für mich klar, dass ich nur von ihr ein Mädchen haben wollte.

 

Sie war einzigartig im Charakter. Sie war nicht nervös, sehr ruhig.

Sie war eine etwas grössere Hündin. Sie konnte mit Stress umgehen.  Claudette T' Wijnmeer wurde für uns etwas ganz besonderes. Nach drei Jahren Wartezeit, haben wir dann aus der Claudette unsere Happy Hour T' Wijnmeer  (Jenny)bekommen.

Jenny kam aus Holland zu uns. Bei Johann und Henny habe ich das gefunden, was ich haben wollte. Aus einer guten englischen Linie einen Welpen, der eventuell zur Zucht sich eignet. Ich schreibe bewusst, sich eventeull eignet.

Beim Kauf eines Welpen für die Zucht gibt es keine Garantie, dass er am Ende zur Zucht auch eingesetzt und gekört werden kann.

Unsere Jenny war wie ihre Mutter Claudette.Bis ins hohen Alter hat sie die Welpen geliebt. Auch als Grossi und Urgrossi hat sie die Welpen an sich genommen. So die Mamis der kleinen Racker entlastet. Sie hat sehr gerne am Morgen zwei Stunden im Welpenzimmer verbracht. Es war für sie ein Prifileg, die Welpen hüten zu dürfen. Nicht jede Hündin hat dies toll gefunden, Jenny setzte sich liebevoll bei den Mamis durch. Sie hat sehr viel Liebe den Welpen geschenkt. Sie war da bedingungslos im hüten. Sie war sehr zuverlässig. Auch noch mit über 14 Jahren hat sie die Welpen gehütet. Noch am Tag  als sie dann von uns ging, hat sie am Morgen unsere Silky Hündin Madison gehütet. Sie war damals gerade zu uns gekommen mit 10 Wochen.

Jenny war eine Prinzessin. Gesund und munter war sie . Sie war Mami durch und durch. Ihr Charakter war einmalig. Sie gab diese guten Eigenschaften ihren Nachkommen bis zu den heutigen Welpen, Aijana und Kay weiter. Durch das Mami Siri und den Papi Gregory. Siri ist eine Urenkelin von Jenny, Gregory ist der Enkel von Jenny.

 

Ich möchte nur ein wenig aufzeigen, wie wichtig es ist, eine sehr gute Wahl zu treffen. Oft muss man weit reisen, um das zu bekommen was man haben will.  In der Zucht ist es entscheident, wie gut die Linie ist, wenn man gute Welpen züchten möchte.

 

Die Zucht ist ein sehr schöner Weg. Aber auch ein Weg des Verzichts, des Kompromisses. Ohne diese zwei Eigenschaften geht es nicht in der Zucht.

Es sollte jedem der züchten will bewusst sein, dass man sich auch mit dem Tod auseinander setzen muss.

Dazu sollte sich jeder der zukünftigen Züchter sich fragen, kann ich das, die Welpen der Hündin weg nehmen, sie weiter geben an neue Besitzer? Kann ich mich mit der Situation arangieren, bei einer kompletten Todgeburt ? Kann ich auf meine Sommerferien verzichten, für den Wurf Welpen ? Will ich überhaupt auf die Ferien im Sommer verzichten ? Kann ich den Kompromiss der Grösse und Farbe der Hündin eingehen ? Welche Linie möchte ich züchten ? Welche Zuchtziele habe ich ?, usw..

Es gibt noch sehr viele Fragen zu dem Thema.

 

Es ist nur ein kleiner Einblick, in eine einzigartig schöne Welt. Die nicht nur mit Freude, manchmal  auch mit Traurigen Situationen verbunden ist.

 

Ich möchte diese Zeit nicht missen. Ich habe bis zum letzten Wurf mit viel Liebe und Freude gezüchtet. Es viel mir nicht leicht mit der Zucht auf zu hören.

Wie sagt man so schön ? Man soll dann aufhören, wenn es am Schönsten ist.

 

Genau das konnte ich, an dem Punkt beeden, wo ich alles erreicht habe. Viele Erfolge in der Ausstellung habe ich erleben dürfen, viele schöne Momente mit den Käufern, habe ich erleben dürfen. Ich habe auch die Seiten der Natur kennen gelernt. Da gibt es keinen Kompromiss, wenn es ums Überleben geht. Es gibt nur ein Ja oder ein Nein, kein Vielleicht.

 

Auf der Geradlienigkeit sollten sie ihre Zucht aufbauen. Zu einem sehr erfahrenen Züchter gehen, um sich zu informieren. Es ist wichtig, dass sie sich diesen Schritt genau überlegen.

Denn es sind bewusst Lebewesen, die sie züchten wollen. Dazu muss man bereit sein, die volle Verantwortung dafür zu übernehmen, was sie bewusst planen.

 

In unserem Sheltieparadies können sie insgesamt 13 Shelties sehen. Unter anderem auch zwei Rüden, die wir in der Zucht eingesetzt haben. Wir haben auch Nachkommen von unseren Rüden im Sheltieparadies.

Bei uns sehen sie shaded sable und tricolor Shelties. Von klein bis gross.

 

Besuche sind auch für werdende Züchter bei uns herzlich willkommen. Gerne erzähle ich ihnen, von meinen Erfahrungen als Züchterin der Shelties.

Pro und Kontra einer Zucht, Farbwahl, Grösse der Hündin, des Rüden, Wesen des zukünftigen Zuchttieres, usw..

Holen sie sich mehrere Meinungen ein,  bevor sie sich zur Zucht entschliessen. ich bin mir sicher, jeder Züchter der seine Hunde liebt, gibt sehr gerne Auskunft über die Zucht von Shelties. Für mich ist es ein Muss, den zukünftigen Züchter gut zu informieren. Ich freue mich jedes Mal, wenn ich eine Beratung über die Zucht von Shelties habe.

 

Buchen sie einfach einen Termin bei mir für einen Informationsnachmittag im Sheltieparadies.

Es können auch an den Wochenenden Termine für unser Sheltieparadies gebucht werden.


Unter Beratungen können sie die Preise sehen für diverse Bedürfnisse in unserem Sheltieparadies.