Der Shetland Sheepdog ( Sheltie)

Der Shetland Sheepdog . Liebevoll Sheltie genannt, kommt von den Shetlandinseln. Durch die tiefen Temperaturen auf den Inseln ist der Sheltie unsere Temperaturen gewöhnt. Im Sommer liebt er es in die Berge zu fahren, um lange Wanderungen zu unternehmen.

 

Shelties sind sehr sensible Hunde. Sie brauchen einen liebevollen Umgang vom Menschen in seiner Erziehung. Durch seine Sensibilität ist er beliebt bei Jung und Alt. Er ist auch ein Kinderfreund. Shelties sind sehr aufmerksam. Sie suchen sich ihren Meister in der Familie selbst aus. In der Erziehung sind sie leicht zu führen. Trotzdem brauchen sie eine konsequente Erziehung. Der Halter muss konsequent mit dem kleinen Racker umgehen. Denn Shelties können uns Menschen sehr gut und schnell um den Finger wickeln mit ihrem liebevollen Blick, damit sie ihr Ziel erreichen, was immer sie in ihren schlauen Köpfchen vorhaben. Shelties verstehen es mit den Augen zu sprechen. Daher ist es sehr wichtig, den neuen Hausgenosssen immer sehr gut in den Augen zu beobachten. Man kann ihm in den Augen sehen, wenn es ihm gut geht, wenn es im schlecht geht. Ist der Sheltie krank, zeigt er dies nicht im körperlichen Sinn, nur mit den Augen. Er ist auch ein Charmeur der alten Schule, wenn es darum geht, etwas zu erreichen, was eigentlich nicht Hunde üblich ist.

 

Shelties sind sehr bellfreudig. Obwohl man dies bei einem einzelnen Sheltie sehr gut erziehen kann, nicht bei jeder Gelegenheit zu bellen. Sie sind sehr gute und aufmerksame Wächter.

Durch ihre liebevolle Art in der Öffentlichkeit aufzutreten, sind sie überall beliebt. Fremden Menschen gegenüber ist der Sheltie eher zurückgezogen. Sie können sehr gut reisen. In den Hotels wissen sie sich zu benehmen. Sie sind bei Rentern auch sehr beliebt. Shelties sind Hütehunde. Daher können sie sich auf jeden Menschen und jede Situation sehr schnell einstellen. Lange Spaziergänge lieben sie sehr. Es macht ihnen auch nichts aus, geht es einmal nicht weiter als bis in den Garten, der ihre Freizeit bestimmt. Dies sollte allerdings nicht zur Dauerübung werden. Shelties brauchen den Auslauf.

 

In der Pflege ist der Sheltie nicht kompliziert zu handhaben. Es braucht schon Zeit, um einen Sheltie schön zu frisieren. Ein - bis zwei Mal sollte der Sheltie in der Woche durchgebürstet werden. Vor allem wenn  er im Frühling und Herbst abhaart. Shelties sollten und müssen nicht gebadet werden. Ab und zu ein gutes Regenbad, danach gut abgetrocknet mit einem Frotteetuch genügt ihm voll und ganz.

 

Sie sind sehr gute Sporthunde. Man kann sie bei Agility, Begleithunde, Obidiance und Therapiehunde ausbilden und einsetzen. Sie lernen schnell und lieben es, mit seinem Besitzer zu arbeiten.

 

Shelties lieben es auch zu faulenzen. Dabei kommen sie schon gerne auf den Schoss zum schmusen und schlafen.

Shelties sind ihrem Besitzer treu ergeben bis zu ihrem Tod.

 

Shelties haben eine Lebenserwartung von 15 Jahren. Jeder, der einen Sheltie zu sich holen möchte, sollte bedenken, dass man eine lange Zeit die volle Verantwortung auf sich nimmt.

 

Eltern sollten sehr gut abwägen, ob sie diese Verantwortung übernehmen wollen, wenn die Kinder einen Sheltie bekommen. Kinder sind immer schnell begeistert. Genau so schnell ist die Begeisterung dann wieder hinfällig, wenn die Kinder zu viel Verantwortung  auf den Sheltie übernehmen müssen.